Photovoltaik-Fassadenverkleidungen



PV-Fassadenelemente am Helene-Weigel-Platz in Berlin

Solarmodule sind sehr geeignet, die Funktionen der klassischen Fassadenverkleidungen aus Glas, Naturstein oder Keramik zu übernehmen. Das Solarmodul wird hierfür wie eine bauübliche Fassadenplatte als äußerer Witterungsschutz für die Fassade eingesetzt und hinterlüftet.

Solarmodule sind als Werkstoff und Baumaterial vergleichbar mit Glasplatten:

  • In Glas-Glas-Modulen und Glas-Folien-Laminaten schützen Glasscheiben die Solarzellen im Modul
  • Bei Dünnschichtsolarmodulen ist die Glasscheibe als Substrat orginärer Bestandteil der Solarzelle

Kaltfassaden

Die hinterlüftete Kaltfassade ist ein idealer Einsatzort für Solarmodule aus kristallinen Solarzellen, da die Hinterlüftung den Wirkungsgrad steigert. Daneben werden auch Dünnschichtmodule verwendet. Diese werden auf Metallbahnen angebracht und wie Metallfassaden verbaut.

Warmfassaden

Beim Warmfassadenaufbau sind Dünnschichtmodule besser geeignet, da sie einen geringeren oder keinen Wirkungsgradverlust bei Erwärmung haben. Dünnschichtsolarmodule aus amorphem Silizium werden sogar zu dämmstoffgefüllten Sandwichelementen verarbeitet, die einen kompletten Fassadenaufbau, zum Beispiel bei Industriehallen, übernehmen.

Montagesysteme

Im Fassadenbau wurden sowohl Montagesysteme speziell für PV-Fassaden entwickelt, als auch klassische Fassadenkonstruktionen modifiziert und angepasst.

Beratung durch den Hersteller

Die Hersteller von Solarmodulen bieten Informationen und Beratungen zu allen Fragen der solaren Fassadenverkleidungen. Da mittlerweile immer mehr bekannte Fassadenhersteller Solarfassaden bauen und wichtige Erfahrungen sammeln konnten, verfügen auch sie über viele Informationen.



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